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Ordnung der Kammer für Kirchenmusik in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig

Vom 18. Februar 2015

(ABl. 2015 S. 65)

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§ 1

1 In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig wird eine Kammer für Kirchenmusik gebildet. 2 Sie achtet auf eine ausgewogene und qualitätsvolle Ausführung der kirchenmusikalischen Arbeit gemäß § 2 (2) des Kirchenmusikgesetzes.
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§ 2

( 1 ) 1 Die Kammer berät die landeskirchlichen Organe in Fragen, die im Zusammenhang mit kirchenmusikalischen Belangen von Bedeutung sind. 2 Die Kammer ist bei der Berufung einer Landeskirchenmusikdirektorin oder eines Landeskirchenmusikdirektors zuvor zu hören.
( 2 ) Die landeskirchlichen Organe können der Kammer Arbeitsaufträge erteilen.
( 3 ) 1 Die Kammer hat die ständige Aufgabe zweijährlich einen Lagebericht zur Kirchenmusik in der Landeskirche für die Kirchenregierung zu erstellen. 2 Hierzu nimmt sie die Tätigkeitsberichte des Landeskirchenmusikdirektors, des Landesposaunenwartes und der Propsteikantoren zur Kenntnis.
( 4 ) Das Landeskirchenamt trägt Sorge dafür, dass die Arbeitsergebnisse der Kammer angemessen in die Meinungsbildung und Entscheidungsbildung der kirchenleitenden Gremien einbezogen werden.
( 5 ) Stellungnahmen im Namen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig kann die Kammer nur nach vorheriger Zustimmung des Landeskirchenamtes zu den Arbeitsergebnissen abgeben.
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§ 3

Der Kammer gehören an:
  • zwei von der Landessynode aus ihrer Mitte zu wählende Landessynodale,
  • der/die zuständige Referatsleiter/Referatsleiterin des Landeskirchenamtes,
  • der/die Landeskirchenmusikdirektor/in,
  • ein/e Vertreter/in des Landesposaunenwerkes
  • eine Pröpstin bzw. ein Propst
  • ein/e neben- bzw. ehrenamtliche/r Kirchenmusiker/in
  • bis zu sechs Kirchenmitglieder mit besonderen Kenntnissen in Fragen der Kirchenmusik, die vom Landeskirchenamt im Benehmen mit den vorgenannten Kammermitgliedern zu berufen sind.
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§ 4

( 1 ) 1 Die Kammer ist spätestens ein halbes Jahr nach Bildung einer Landessynode neu zu wählen bzw. zu berufen. 2 Ihre Amtszeit endet mit der Bildung der neuen Kammer.
( 2 ) 1 Die Kammer wählt aus ihrer Mitte ein Mitglied zum/zur Vorsitzenden bzw. zur/zum stellvertretenden Vorsitzenden. 2 Die Geschäftsführung liegt bei dem zuständigen Referatsleiter bzw. der zuständigen Referatsleiterin.